Jeder Mensch ist anders, jeder Lebensweg auch. Da gibt es lichte, gerade Abschnitte, wunderschöne bunte Plätze, Stolperstellen, Gabelungen, Umleitungen, plötzlich aufreißende tiefe Spalten, unüberwindbar scheinende Stufen... Nur eines ist allen gemeinsam: Es gibt kein Zurück. Umso wichtiger ist das Innehalten an entscheidenden Stellen - gemeinsam mit den Menschen, die mit uns sind, oder aber allein.

Die Menschen an unserer Seite sind selten über die gesamte Strecke bei uns. Wir laden jemanden ein, mit uns zu gehen. Dann wiederum trennen sich Wege, oder ein Mensch kommt weit vor uns am Ende seines Lebensweges an.

Veränderungen sind manchmal erwünscht, sehnlichst herbeigehofft oder lang befürchtet. Sie können beglückend sein oder unbequem oder schmerzhaft. Der vor uns liegende Weg kann mit Hoffnungen gepflastert sein oder ist noch hinter undurchdringlichem Dunkel verborgen.

Der erste Schritt auf dem neuen Pfad erfordert Mut und Vertrauen. Er ist etwas besonderes. Es ist gut, ihn langsam und bewußt zu gehen, damit die Seele schritthalten kann.